Kommentar: Freude an der grünen Zukunft schüren

Gwen Kaufmann über die Startvoraussetzungen des Greentech Festivals

Gwen Kaufmann, m+a - Dienstag, 19. März 2019    

Gwen Kaufmann über die Startvoraussetzungen des Greentech Festivals

Was zeichnet die Formel 1 aus? Schnelle Wagen, dröhnende Motoren und ein Hauch von Gummi und Benzin in der Luft. Faszination auf und neben den Rennstrecken, gepaart mit einem ganz speziellen Lifestyle. Mit dem aktuellen Zeitgeist von steigendem Umweltbewusstsein und nachhaltigerem Umgang mit Ressourcen ist das allerdings kaum noch zu vereinbaren. Doch muss, wer den Planeten schonen will, auf den Nervenkitzel des schnellen automobilen Wettbewerbs verzichten? Mitnichten – findet zumindest der ehemalige Formel-1-Pilot Nico Rossberg. Seit seinem Rücktritt nach dem Weltmeistertitel 2016 engagiert er sich für nachhaltige Projekte vor allem im Bereich Mobilität und ist Investor und Anteilseigner der Formel E. „Gerade in der Automobilbranche gibt es heute nicht nur hohe technische und leistungsgetriebene Ansprüche. Viele Unternehmen verfolgen seit langem den Wandel zu umweltfreundlichen Technologien. Doch diese Entwicklung wird sich nur durchsetzen, wenn sie von uns allen mitgetragen wird – darum mache ich mich dafür stark“, so Rosberg. Um dieses Anliegen in die Tat umzusetzen hat er sich mit zwei Partnern zusammengetan: Marco Voigt und Sven Krüger. Die beiden umtriebigen Ingenieure und Unternehmer haben nicht nur die Greentec Awards ins Leben gerufen, sondern bieten auch Beratung für die Konzeption und Organisation von Veranstaltungen. Zu ihren Kundenreferenzen zählen – unter anderem – die Deutsche Messe sowie Messe München. Eine schlagkräftige Truppe also, die sich mit dem gemeinsamen Willen zur Veränderung zusammengetan und das Greentech Festival ersonnen hat. Ein Konzept, das mit deutlichen Erwartungen von 50.000 Besuchern startet. Groß zu denken liegt Krüger und Voigt, schließlich waren sie seinerzeit mit dem Ziel angetreten, den bedeutendsten Umweltpreis der Welt zu schaffen. Mit unverwüstlichem Glauben daran haben sie sich diesem Ziel stark genähert und ihren Anspruch erweitert: Sie wollen beweisen, dass sich Lifestyle und Nachhaltigkeit nicht ausschließen. Die Verbindung von Ausstellung, Konferenz, Preisverleihung, Konzerten und Formel-E-Rennen zu einem Festival klingt nach einem Rahmen, in dem das gelingen kann.

Foto: Pixabay


Related Articles

Zweite Ifat für Indien

Zu der Veranstaltung in Mumbai gesellt sich eine in Neu-Dehli

Mehr
Stage|Set|Scenery

Die „Fridays for Future“ Bewegung sowie die deutliche Wahlentscheidung bei der jüngsten Europawahl zeigen: die Zukunft muss und will grüner werden. Themen wie Nachhaltigkeit, soziale und gesellschaftliche Verantwortung, Umwelt- und Naturschutz rücken verstärkt in den Fokus der Gesellschaft und haben in den letzten Jahren sowohl in der Veranstaltungs- als auch in der Filmbranche an Bedeutung gewonnen.

Mehr
Kommentar: USP Nachhaltigkeit

Das Switzerland Convention & Incentive Bureau (SCIB) hat sich für den September etwas richtig Sinnvolles einfallen lassen: Sie laden Veranstaltungsplaner unter anderem zu einem gemeinnützigen Arbeitseinsatz im Parc Ela oder einer Food-Waste-Küchenschlacht und stellen ihre Destination unter den Gesichtspunkten CSR und Nachhaltigkeit vor.

Mehr

Am meisten gelesen

Neue Materialien

Wie unsere gebaute Umwelt von morgen aussieht, hängt auch von neuen Materialien ab. Einen Überblick boten zwei Sonderausstellungen auf der Techtextil und der Interzum.

Mehr
Weiterbildungsangebote von tp tagungsplaner.de

Meeting-Design-Methoden unterstützen bei der Veranstaltungsplanung neben allen organisatorischen Herausforderungen die Zielsetzungen nicht aus den Augen zu verlieren.

Mehr
Cybersicherheit auf der E-world

Messe Essen setzt Fokusthemen

Mehr

Kategorien und Tags

Kommentar | Praxis | Greentech Festival | Nachhaltigkeit | Formel E | Nico Rosberg | Greentec Awards | Technologie | Sustainability | Lifestyle