Galerie: Medientechnologie I

Show and Share

Annika Dammann, m+a - Mittwoch, 20. März 2019    

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Spielerisch und informativ: Mithilfe digitaler Werkzeuge können ausstellende Unternehmen Markenwerte, Produktdetails und Informationen am Messestand niedrigschwellig vermitteln – eine sinnvolle Ergänzung des persönlichen Gesprächs gerade bei einer hohen Besucherfrequenz. Die folgenden Projekte zeigen, welchen Nutzen die neuen Präsentationstechnologien für Aussteller und Besucher haben können.

Geze, Leonberg

Digitale Tools

Der Geze-Stand auf der Bau war nicht nur raumgwordene Übersetzung des Corporate Design, er diente auch als Plattform für Inspiration und Dialog. Die neue kommunikative Ausrichtung des Unternehmens wurde hierfür weiterentwickelt und stringent in den Raum übertragen. Gelbe Frames betonten die Highlights des Auftritts. Aus ihnen entwickelten sich alle Bereiche und damit eine klare Orientierung. Technischer Höhepunkt: ein maßgeschneidertes Exponat, das das Gebäudeautomationssystem Cockpit erläuterte. So konnten Besucher selbstständig oder mit Anleitung das Produkt entdecken. 

Konzept Milla & Partner, Stuttgart / Realisierung Atelier Damböck, Neufinsing / Größe 513 Quadratmeter /

Messe Bau, München / Fotos: Milla & Partner

 

Trumpf, Ditzingen

Vernetzt

Der Fokus des Trumpf-Auftritts auf der Euroblech lag klar auf dem allgegenwärtigen Thema Connectivity. Interaktive Servicestationen luden Besucher ein, sich eigenständig über die Marke und das Produktsortiment zu informieren. Dank intuitiver Touchpanels und selbsterklärender Infokacheln war es so jederzeit möglich an die gewünschten Informationen wie Technische Datenblätter, Grafiken, Filme und Texte zu gelangen. Doch auch der persönliche Kontakt kam nicht zu kurz: Eine Easy Order Bar, eine spannende Show sowie Beratungsstationen zelebrierten den Face-to-Face-Kontakt. 

Konzept Schmidhuber, München / Realisierung Keck, Weil der Stadt / Technik und Medien ICT, München /

Größe 2.500 Quadratmeter Messe Euroblech, Hannover / Fotos: Olaf Becker, Becker/Lacour

 

Future Kitchen, Köln

Augmented Cooking

Für den Bereich Future Design im Rahmen der internationalen Küchenmesse Living Kitchen baute der Schweizer Designer Alfredo Häberli seine Vision der Küche der Zukunft. Er entwarf sie als Seele des Hauses – der Raum für „Sense & Sensuality“. Die Konzeption war sinnlich sowie reduziert ausgerichtet und brach mit gewohnten Seh- und Denkgewohnheiten. Auch die Art und Weise der Präsentation war zukunftsweisend: Die Küchenausstattung samt Geräten konnten die Besucher dank Augmented Reality virtuell erleben.

Konzept Alfredo Häberli, Zürich / Größe 160 Quadratmeter / Messe Living Kitchen, Köln / Fotos: Imm Cologne


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