Pressemitteilung: Intermodellbau

Weltgrößte Messe für Modellbau und Modellsport öffnet ihre Tore

Messe Westfalenhallen Dortmund - Donnerstag, 4. April 2019    


Vom 04.04. bis 07.04.2019 treffen erneut Hobbytüftler, Modellbauprofis und Liebhaber von Schiffen, Modelleisenbahnen, Flugzeugen, Fahrzeugen und Figuren aller erdenklichen Miniaturformate aufeinander. Zum nun 41. Mal präsentieren sich dann rund 500 internationale Aussteller aus aller Welt in der Messe Dortmund und zeigen die ganze Faszination des Modellbaus in acht Messehallen. Neben einem breiten Angebot an Modellen, Vorführungen und Mitmachaktionen auf dem Wasser, in der Luft, über Schienen und Straßen erfährt auch der Roboterschaukampf der Mad Metal Machines eine Neuauflage. Erstmalig werden zudem auf der Messe Meisterschaftsläufe im Micropulling ausgetragen.

Ob mit der gesamte Familie oder als erfahrener Modellbauer, das abwechslungsreiche Programm und die große Auswahl an Produkten aus aller Welt machen die INTERMODELLBAU zu einem attraktiven Treffpunkt für Jung und Alt. Aussteller aus insgesamt 18 Ländern präsentieren auf der weltgrößten Messe für Modellbau und Modellsport 2019 beeindruckende und detailgetreue Produkte, Modelle und die neuste Technik, geben Tipps rund um den Modellbau oder -sport, zeigen die neusten Trends und begeistern das Publikum durch spannende Wettkämpfe und waghalsige Vorführungen, Rennen und Mitmachaktionen. Neben zahlreichen Ausstellern aus Deutschland und nahezu allen Nachbarländern präsentieren sich dabei unter anderem Anbieter aus Großbritannien, Polen, Italien und Ungarn, aber auch aus Russland, Südkorea und Hongkong – ein Auslandsanteil von ingesamt 16 Prozent.

Um die Wette ziehen: Kraftsport im Modellbau

Zum ersten Mal präsentiert sich im Innenhof zwischen Halle 4 und 7 in diesem Jahr der Radio Controlled Tractor Pulling e.V. (RCTP). Der Dachverband für das so genannte Micropulling, also die Modellbauvariante des Traktorpulling, vereint Mitglieder aus ganz Deutschland, die diesem Kraftsport im Modellbau nachgehen. Dabei werden Modelltraktoren mit Verbrenner- oder Elektromotoren gebaut, die einen Bremswagen mit einem Gewicht von bis zu 25 Kilogramm ziehen müssen. Wer den Bremswagen am weitesten ziehen kann, gewinnt den Lauf. Dabei besteht die zwölf Meter lange Strecke aus Lehm. Alle Traktoren sind selbstkreierte Unikate mit bis zu acht Zylindern in den Motoren. Ordentlich Lärm ist da vorprogrammiert, wenn die Modelle am Messewochenende in Meisterschaftsläufen in neun verschiedenen Klassen gegeneinander antreten. Gastfahrer aus Dänemark und den Niederlanden ergänzen die deutsche Elite in diesem Segment. An den ersten beiden Messetagen stellt sich der Verband mit seinem ungewöhnlichen Sport und einigen Demos vor.

Bagger, Kipper, Riesentrucks und Gütertransport in Aktion

Für Adrenalinkick und Nervenkitzel sorgt die Show der Roadworker in Halle 6. Namhafte Hersteller aus dem Bereich des RC-Funktionsmodellbaus haben sich hier zusammengetan und präsentieren unter dem Motto „Build it! – Ein normaler Tag auf der Baustelle“ eine Show mit Rauch und Pyrotechnik und zeigen, was in ferngesteuerten Baggern, Kippern, Dumpern sowie Zugmaschinen steckt. Die Modelle erklimmen Rampen, bewegen Erdmassen, löschen Feuer. Im Anschluss an jede Show geben die Modellbauexperten aus dem Bereich des Funktionsmodellbaus in einer Talkrunde ihr Fachwissen rund um Lackierung, Beleuchtung und Akkus im Modellbau preis.

Im wahrsten Sinne gigantisch geht es in Halle 8 zu. Die Interessengemeinschaft Modellgiganten, bestehend aus Experten für ferngesteuerte Großfahrzeuge, zeigt alle zwei Stunden Vorführungen ihrer über 40 Modelle im Maßstab 1:8. Auf dem zirka 711 Quadratmeter großen Parcours präsentieren sich in einer realistisch anmutenden Landschaft mit Straßen, Brücken und Häusern bis zu 150 Kilogramm schwere und bis zu 2,5 Meter lange LKW, Bagger, Trucks sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge. Die drei Monate vorab exklusiv für die Messe projektierte Fläche wird in diesem Jahr durch eine 10 Meter lange Brücke mit 600 Kilogramm Tragkraft ergänzt.

Spektakuläre Flugshows und Experten des Flugmodellbaus

Liebhaber von Flugmodellen kommen in Halle 3 voll auf ihre Kosten, denn hier sorgen eine umfangreiche Sonderausstellung, tägliche Flugshows und Experten an den Ständen für ein umfassendes Programm. Großformatige Exponate bilden die gesamte Breite des Flugmodellsports ab. Hier finden sich Zeppeline, Hubschrauber und Charterflieger sowie Militärflugzeuge. Mit ihren Modellen zu Gast ist unter anderem Phantasy in Blue, eine niederländische Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hat, alle Flugzeuge der holländischen Luftwaffe und der KLM nachzubauen.

Ein wahrer Besuchermagnet in jedem Jahr sind traditionell die Live-Vorführungen der Flugzeug- und Hubschraubermodelle, für die eine Indoor-Arena mit eigener Tribüne in der Halle 3 eingerichtet wurde. Die Profis fliegen hier zum Beispiel im Takt der Musik oder zeigen Kunstflüge mit Fahnen und Streifen. In diesem Jahr ist Europas bestes Indoor-Team am Start. Die Riege der Piloten kann sich sehen lassen: Neben Markus Zolitsch, mehrfacher Deutscher Meister im Indoor-Kunstflug, sind der mehrfache niederländischen Meister Derk van der Vecht und der jüngste Showpilot Deutschlands, Martin Münster, dabei. Besucher bekommen präzisen Indoor-Flug, extreme Manöver, Synchronflug und Freestyleflug vom Feinsten geboten. Besondere Hingucker wie ein „Star Wars Podracer“ oder Molly, die fliegende Lokomotive, werden durch die Halle geflogen. Die Nachwuchspiloten Frieder Bodem und Johannes Althoff demonstrieren am Messewochenende ihr Können mit zwei Doppeldeckern vom Typ Challenger.

Drohnen und Multicopter werfen immer wieder Fragen nach aktuell geltenden Regeln und Gesetzen auf. Um Licht ins Dunkel zu bringen, werden verschiedene Experten aus dem Flugmodellbau am Messefreitag am Stand des Deutschen Modellflieger-Verbands e.V. (DMFV) auch Fragen rund um Recht und Versicherung beantworten. Mitglieder des DMFV, die im Besitz eines Schallpegelmessgerätes sind, welches die Lärmwerte misst, die beim Flug einzuhalten sind, können ihr Gerät kostenlos auf der Messe kalibrieren lassen. Die Messung ist in wenigen Minuten umgesetzt. Die geprüften Geräte bekommen im Anschluss auch eine Prüfplakette.

Modelleisenbahn zum Sehen, Staunen und Erleben

Nahezu alle Modellbahn-Großhersteller und jede Menge Kleinserienhersteller sowie Verlage und Händler geben sich ein Stelldichein auf der INTERMODELLBAU 2019. Der Modelleisenbahn-Fan kann in den Messehallen 4 und 7 nach Herzenslust Züge, Bausätze, Zubehör und Werkzeug erstehen oder sich inspirieren lassen. Interessante Ausstellungsstücke können bestaunt werden, wie das Modell des Shinkansen 500 „Hello Kitty“ am Stand von Rainer Tielke und Torsten Schubert. Der Hochgeschwindigkeitszug wurde nach japanischem Vorbild erstellt. Auch beim Traditionsaussteller Märklin gibt es interessante Modelle zu bestaunen. Ein besonders glänzendes Modell ist die authentische Nachbildung der Güterzug-Elektrolokomotive „Krokodil“ der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) – denn die Lok-Vorbauten, Räder, Gestängeteile, manche Ansetzteile sowie der Lok-Mittelteil sind mit 24-Karat-Feingold beschichtet. Zum 100. Geburtstag der legendären Elektrolokomotive wird das Modell in einer einmaligen Serie aufgelegt. Weltweit wird es nur 3.500 Lokomotiven geben.

Es gibt viele Neuheiten der aktuellen Saison, die auf der INTERMODELLBAU erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert werden. Darunter auch die über 30 Schauanlagen mit mehr als einem Dutzend Deutschlandpremieren. Sie umfassen alle gängigen Spurweiten von Z (1:220) bis 1 (1:32) und sind durch den Modellbahnverband in Deutschland (MOBA) mit hohem Qualitätsanspruch ausgewählt worden.

Insgesamt werden Anlagen aus fünf verschiedenen Ländern präsentiert, neben Deutschland kommen die Schauanlagen aus Großbritannien, Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Zu den Höhepunkten in diesem Jahr zählt die Modellbahnanlage Saint-Tourbière des Niederländers Wim Wijnhoud, die ihre Deutschlandpremiere auf der INTERMODELLBAU feiert. Sie spielt Mitte der 1980er Jahre in der Region Auvergne-Rhône-Alpes im Südosten Frankreichs und versetzt den Messebesucher in eine andere Zeit zurück. Ein Highlight ist auch die Anlage „Purgatory Peak“ der englischen Macclesfield Model Railway Group in Spur-0, im Maßstab 1:48. Sie spielt im San Juan-Gebirge von Colorado, und obwohl die überwiegende Mehrzahl der Züge das zur Schau stellt, was die Denver- und Rio-Grande Bahnen an Rollmaterial einsetzten, verkehren auch Fahrzeuge fiktiver Eisenbahnen von Holz- und Bergbauunternehmen auf der Strecke.

Das Thema Digitalisierung ist auf der Modellbahnanlage schon lange nicht mehr wegzudenken, doch die Branche entwickelt sich immer weiter. Aussteller wie Viessmann, Zimo oder Lenz Elektronik erzählen interessierten Besuchern in den MOBA-Seminaren auf der neuen Aktionsfläche in Halle 4 daher täglich alles rund um digitale Marktneuheiten und Apps und geben u.a. Ratschläge rund um das Steuern, Schalten und Melden. Neben der Präsentation von Produkttrends und wertvollen Tipps für die Praxis gibt es auf der Aktionsfläche auch speziell eine Spieleecke für die Kleinen.

Schlepper, U-Boote und Zar Alexander zu Gast

Modellschiffe in allen Größen und Varianten sind seit der ersten Stunde ein fester Bestandteil der Messe. Auf dem über 500 Quadratmeter großen Wasserbecken zeigen zahlreiche internationale Vereine ihre vielfältigen Schiffsmodelle. Rund 25 Modellbauer kommen dafür mit einem oder mehreren Modellen zur INTERMODELLBAU. Zu sehen gibt es unter anderem zwei Rettungskreuzer im Maßstab 1:15, die bis zu 70 Kilogramm schwer sind und Spezialeffekte wie ein Nebelhorn oder eine Feuerlöschkanone besitzen.

Auch Aussteller aus Russland haben die weite Reise angetreten, um ihre neusten Modelle auf der INTERMODELLBAU zu präsentieren. Im Gepäck haben sie rund 20 vorbildgetreue Schiffsmodelle, beispielsweise das Schlachtschiff „Zar Alexander III.“. Als Vorbild für das Modell dient das Linienschiff Imperator Alexander III. der Kaiserlich-Russischen-Marine. Ein weiteres Modell ist das Schlachtschiff „Zarin Maria“, welches der „Imperatriza Marija“ der Kaiserlich-Russischen-Marine nachempfunden ist. Damit werden in diesem Jahr Schiffsmodelle in Dortmund präsentiert, die es selten in Europa zu sehen gibt.

Foto: Messe Westfalenhallen / Silvia Kriens


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