Pressemitteilung: INTERMODELLBAU 2019

Vorläufiger Schlussbericht

Messe Westfalenhallen Dortmund - Mittwoch, 10. April 2019    


Die INTERMODELLBAU 2019 (04. – 07. April) bot den rund 500 internationalen Ausstellern aus 18 Nationen wieder einmal ein attraktives Forum für Kundenpflege und Vertrieb. Sie lockte von Donnerstag bis Sonntag insgesamt 77.000 Besucher in die Messe Dortmund. „Die INTERMODELLBAU bietet Besuchern wie Ausstellern eine ideale und fokussierte Plattform zum Kontakt mit einer internationalen Modellbau-Community“, sagt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe. „So konnte sie auch 2019 wieder ihre Position als weltweit größte Messe für Modellbau und Modellsport unter Beweis stellen.“ Die Aussteller zeigten sich zufrieden mit dem Gesamtergebnis und der Entwicklung der Messe.

Die Besucher der INTERMODELLBAU lassen sich selbst von langen Anfahrtswegen nicht von einem Messebesuch abhalten. Laut der Befragung durch ein unabhängiges Messe-Marktforschungsinstitut waren nahezu sämtliche deutsche Bundesländer auf der Messe vertreten. Neben Nordrhein-Westfalen kamen starke Besuchergruppen u.a. aus Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz sowie Baden-Württemberg und Bayern. Rund 10 Prozent der Besucher reisten sogar aus dem Ausland an. Sie kamen u.a. aus Dänemark, Frankreich und den Benelux-Staaten.

Für die Aussteller stellt die INTERMODELLBAU eine Möglichkeit dar, Kunden anzusprechen, die sie auf keiner anderen Messe finden. Denn fast die Hälfte aller Besucher geht zu keiner anderen Messe vergleichbarer Thematik, sondern ausschließlich zur INTERMODELLBAU. Zudem ist das Publikum der INTERMODELLBAU ein treues: 87 Prozent waren auch in den letzten Jahren regelmäßig zu Gast auf der Messe. Wertvolle kontinuierliche Geschäftskontakte bestätigen auch die Aussteller: „Oft treffen wir auf der Messe auch altbekannte Gesichter, die mit der Zeit zu Stammkunden geworden sind,“ sagt Susanne Dussling-Toniggold, Inhaberin von ETON e.K. – PROXXON Werksvertretung.

Modelleisenbahnen und Automodelle sehr begehrt

Ein besonders hohes Interesse galt auf der Messe dem Eisenbahnmodellbau, gefolgt vom Automodellbau und RC-Modellbau. Außerdem waren Modellbaumaterial, -zubehör und -werkzeuge stark gefragt.

Die Programm-Highlights, wie das Showfliegen in Halle 3, der Schiffsmodellbau in Halle 5, die Rennen in Halle 2, aber auch die neue Micropulling-Meisterschaft im Innenhof sowie die neue Aktionsfläche der Modellbahnhersteller in Halle 4 und die Roboterschaukämpfe der Mad Metal Machines in Halle 1. bekamen von den Besuchern allesamt gleich gute Noten.

Das gesamte Angebotsspektrum der INTERMODELLBAU wurde von den Besuchern insgesamt mit der Note „gut“ bewertet.

Zahlreiche Titel ausgetragen

Zum ersten Mal präsentierten sich im Innenhof zwischen Halle 4 und 7 in diesem Jahr der Radio Controlled Tractor Pulling e.V. (RCTP). Die mitgebrachten selbstkreierte Traktoren mit Verbrenner- oder Elektromotoren mit bis zu acht Zylindern sorgten unter den Zuschauern für Begeisterung, als die Modelle den bis zu 25 Kilogramm schweren Bremswagen um die Wette zogen. Nach diversen Vorführungen während der Woche traten am Wochenende die internationalen Experten bei Meisterschaftsläufen in neun verschiedenen Klassen gegeneinander an. Wer den Bremswagen dabei am weitesten über die zwölf Meter lange Strecke aus Lehm zog, gewann den Lauf. Sieger in der Königsklasse „5,5 Kilogramm“ wurde Sven Daumann aus Gütersloh mit seiner „Miss Horsepower“. Platz 2 ging an Danny Brockhaus aus Neumünster mit dem Modell „Monster Energie“ und den 3. Platz belegte Christoph Krapp aus Osnabrück mit „Double Impakt“.

Erstmals seit vielen Jahren wurden zudem die nationalen Titelkämpfe im kleinsten Maßstab des Deutschen Minicar Club e.V. (DMC), des Dachverbandes für den ferngesteuerten Automodellrennsport in Deutschland, auf der INTERMODELLBAU vor großer Kulisse ausgetragen. Insgesamt traten 60 der besten Rennfahrer in den Klassen Elektro-Glattbahn EA (1:12 Expert) und EB (1:12 Standard) an. Zudem gab es noch die Gastklasse 1:12 GT. Die schnelle wie auch anspruchsvolle Streckenführung auf einer großzügigen Fläche von 20 mal 30 Metern in Halle 2 wurde von Markus Mobers, einem der erfolgreichsten deutschen RC-Car-Fahrer, persönlich erstellt, um der nationalen Elite beste Voraussetzungen für spannende Titelkämpfe zu bieten. Er trug in der Kategorie 1/12 EA auch 2019 wieder den Sieg nach Hause.

Die Gewinner im Überblick:
1/12 EA: Platz 1: Markus Mobers, Platz 2: Patrick Gassauer, Platz 3: Daniel Sieber.
1/12 EB: Platz 1: Thomas Stenger, Platz 2: Tim Altmann, Platz 3: Torsten Müller.
1/12 GT: Platz 1: Fabian Nitschke, Platz 2: Torsten Bräuer, Platz 3: Edmund Hoch.

Alle, die sich auch als "Rennfahrer" fühlen wollten, konnten am Stand des DMC auf zwei Strecken selbst zum Sender greifen und bekamen so einen Eindruck von dem Rennsport.

Am Sonntag gingen zudem auch die Mad Metal Machines ins Finale. Die selbst gebauten, funkferngesteuerten Schaukampfroboter traten in Halle 1 zum dritten Mal seit 2017 auf der INTERMODELLBAU gegeneinander an. Die Sieger-Roboter in den unterschiedlichen Klassen hießen 2019:
Raptorweight – Platz 1: Leo van Miert aus den Niederlanden, Platz 2: Ralf Schneider aus Gemünden, Platz 3: Aaron Wiebecke aus Essen.
Featherweight – Platz 1: Frank Mazee aus den Niederlanden, Platz 2: Tim Bouwens aus den Niederlanden, Platz 3: Dirk Kasten aus Bochum.
Beetleweight – Platz 1: Jonas Fink aus Frankfurt, Platz 2: Johannes Leo aus Dresden, Platz 3: Ralf Schneider aus Gemünden.

Foto: Westfalenhallen / Silvia Kriens


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